Sengoku
Die Sengoku-Zeit: Japans Jahrhundert der Kriege
Von 1467 bis 1603 war Japan nicht einfach ein geeintes Land mit einem klaren Zentrum. Mächtige regionale Kriegsherren, die daimyō, kämpften, verhandelten, heirateten und verrieten einander in einem langen Prozess der Verdichtung.
Diese Seite ist der Einstieg in unsere Sengoku-Texte. Sie ist nicht als vollständige Chronologie gedacht, sondern als Orientierung: Wer waren die wichtigsten Akteure, warum spielten Burgen eine so große Rolle, und wie endete diese Zeit mit Tokugawa Ieyasu?
Warum die Sengoku-Zeit wichtig ist
Viele Bilder, die heute im Ausland mit Samurai verbunden werden, stammen aus dieser Epoche: Burgen, Belagerungen, Feuerwaffen, Treuebrüche, Feldherren und der langsame Weg zur Reichseinigung. Gleichzeitig ist vieles komplizierter als die spätere Legende vom ehrenhaften Schwertkämpfer.
Artikel in dieser Reihe
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- Oda Nobunaga erklärt: Der Kriegsherr, der Japan veränderte
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