Bakumatsu
Bakumatsu: Das Ende der Samurai-Ära
Bakumatsu bedeutet wörtlich das Ende des Vorhangs: die letzten Jahre des Tokugawa-Shogunats zwischen der Ankunft von Commodore Perrys Schwarzen Schiffen 1853 und der Meiji-Restauration 1868.
In dieser kurzen Zeit musste Japan entscheiden, wie es auf militärischen und diplomatischen Druck aus dem Westen reagieren sollte. Das Ergebnis war nicht nur ein Regierungswechsel, sondern eine Neudefinition dessen, was Japan im modernen Zeitalter sein wollte.
Warum Bakumatsu ein eigener Einstieg ist
Bakumatsu liegt weit nach Sengoku, aber für viele Leser ist es der direkte Weg zum modernen Japan. Hier treffen Samurai-Status, Außenpolitik, Industrialisierung, Bürgerkrieg und nationale Identität aufeinander.
Artikel in dieser Reihe
- Warum schloss Japan seine Grenzen für 250 Jahre?
- Warum Sakamoto Ryōma in Japan bis heute geliebt wird
- Die Schwarzen Schiffe: Was Perry tat und wie Japan reagierte